Osteopathie
Ausschließlich mit den Händen
Osteopathie ist eine manuelle Therapieform. Sie ertastet Funktionsstörungen im Körper und behandelt sie allein mit den Händen – ohne Geräte, ohne Medikamente.
In meiner Arbeit verstehe ich Gesundheit als einen Prozess. Mein Blick gilt nicht dem einzelnen Symptom, sondern dem Zusammenhang im ganzen Körper – und der Frage, wo eine Beschwerde ihren Ursprung hat. Welche Wege dabei sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Befund und dem Gespräch, nicht aus einem festen Schema.
Vier Blickwinkel, eine Behandlung
Die osteopathischen Teilbereiche
Parietale Osteopathie
Die Arbeit am Bewegungsapparat: Gelenke, Knochen, Bänder, Muskeln und Faszien und ihre Beweglichkeit zueinander.
Fasziale Osteopathie
Die Faszien durchziehen den ganzen Körper als zusammenhängendes Gewebe. Hier richtet sich die Aufmerksamkeit auf ihre Spannung und ihr Gleiten.
Viszerale Osteopathie
Die inneren Organe haben eine eigene Beweglichkeit. Die viszerale Arbeit nimmt diese Gleitbewegungen und ihre Aufhängung in den Blick.
Cranio-Sacrale Osteopathie
Eine sehr feine, leise Arbeit an Schädel, Wirbelsäule und dem Rhythmus der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit.
Diese Teilbereiche stehen nicht für sich, sondern fließen je nach Befund in eine Behandlung ein.
Gut zu wissen
Ein Wort zur Einordnung
Osteopathie ist in Deutschland keine eigenständig anerkannte Heilkunde, und ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht abschließend belegt. Ich beschreibe deshalb, was ich tue – nicht, was es bewirken soll. Eine osteopathische Behandlung ersetzt keine ärztliche Diagnose. Was sie leisten kann, ist individuell verschieden, und das bespreche ich offen mit Ihnen.